Volker Blumenthaler

Canto (1984) für Cello oder Campanula Solo

Das Stück war ursprünglich als Schlußteil eines längeren Solowerks für Cello konzipiert. Die Eigenständigkeit des ca. fünfminütigen Gesangs gab den Anstoß, ihn als selbständige Komposition spielen zu lassen. Die langgezogenen Melodietöne als ein Charakteristikum des Canto, die besonders die Resonanzsaiten der Campanula zum Schwingen anregen, wodurch ein klanglicher Reiz und eine Räumlichkeit entsteht, die zu erzeugen auf dem Cello schwerlich möglich ist, kommen der Eigentümlichkeit der Campanula stark entgegen.